Donnerstag, 13. November 2014
Dunedin - Moeraki
Heute war ein sehr erlebnisreicher Tag und es gibt viele Bilder zu zeigen. Es sind natürlich nur sehr wenige, im Vergleich zu denen, die wir geschossen haben.

Es fing schon damit an, dass wir eine sehr abenteuerlich Straße zu unserem ersten Ausflugsziel fahren mussten.... Zwischen dem Fahrbahnrand und dem Meer waren teilweise keine 30cm und das alles ohne Sicherung oder Leitplanken, aber heftigem Sturm. So sind wir relativ vorsichtig zu unserem Ziel, einer Sheep-Shearing-Show gefahren.

Die Show selbst war zwar relativ teuer, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Zuerst wurde uns etwas über die Hunde erzählt, die die Schafe zusammentreiben und das Ganze auch noch vorgeführt. Dann wurde sehr viel interessantes über die Schafzucht erzählt, bevor es dann zum eigentlichen Scheren ging. Es war höchst interessant und amüsant zu sehen, wie schnell ein komplettes Schaf enthaart ist. Und der Clou des ganzen war, dass das Fell am Ende an einem Stück war!!!

Anschließend ging es mit den Erklärungen zu der Verarbeitung der Wolle und der Fragestunde weiter. Interessant war unter anderem, dass das Fell im Ganzen verschifft wird und erst später in 256 Einzelteile zum verarbeiten zerlegt wird. Am Ende blieb keine Frage unbeantwortet und alle sind beeindruckt und zufrieden nach Hause gegangen. Ein Highlight gab es noch zum Schluss, es wurde ein 5 Wochen junges Lamm geholt, gefüttert und jeder durfte es mal halten.


Unsere Fahrt ging dann gegen Mittag weiter, diesmal wieder Richtung Norden, die Ostküste der Südinsel entlang. Das nächste Ziel hieß Moreaki Boulders Beach. Dort liegen auf einem Strandabschnitt von ca. 100m etwa 30 kreisrunde große Steine.


Einige sind noch komplett, andere schon leicht gesprungen, einige schon komplett zerbrochen.

Natürlich gibt es viele Sagen und Vermutungen, wie die Steine dort hingekommen sind, genau wissen tut es aber niemand.

Unser nächster Übernachtungsplatz lag nur 3km nördlich der Boulders Beach und stellte sich als sehr schön und familiär heraus.Der Betreiber hat gleich ein kleinen Schwatz mit Fanny gehalten und uns den Tipp gegeben, dass man ganz in der Nähe kostenlos! Pinguine und Robben beobachten kann. Nachdem Franzi erst einmal ausgiebig auf der Wiese mit allen möglichen Spielsachen, die dort bereitgestellt sind, gespielt hat, wollten wir uns die Tiere natürlich nicht entgehen lassen. Das Nature Reserve stellte sich wirklich als ein super Zoo heraus, wir konnten etwa 15 Gelbaugenpinguine und einige Pelzrobben ganz aus der Nähe beobachten. Die Pelzrobben hätte man sogar anfassen können, die lagen dort einfach so rum. Wir haben das natürlich nicht gemacht, ein gewisser Abstand sollte schon zu den Tieren eingehalten werden. Mich hat sehr gefreut, dass Fanny somit auch noch zu einer gewissen Pinguin-Tour gekommen ist.