Dienstag, 28. Oktober 2014
Wellington
Heute war die Stimmung schon wieder deutlich besser. Sonnenschein, und Franzi findet langsam wieder zu Kräften. Nach einem Outdoorfrühstück ging die Fahrt weiter Richtung Süden, bis nach Wellington. Für Womos gibt es da nicht viele Optionen, entweder man steht teuer in der Stadt oder auf einem Campingplatz sehr weit außerhalb. Zufälligerweise haben wir aber eine kostenfreie Option in Stadtnähe gefunden und konnten von hier entspannt mit der Regionalbahn in die Stadt fahren. Da war dann genügend Zeit für zwei Pitataschen zum Mittag, ein kleiner Stadtbummel sowie ein Besuch im Te Papa Museum. Dort erfährt man alles über die Entstehung Neuseelands, es gibt einen Erdbebensimulator, viel ausgestellte flora und Fauna sowie Maorikunst. Zum Tagesabschluss ging es mit einer Cablecar hoch über die Stadt und zu Fuß im großen Bogen durch den Botanischen Garten wieder zurück. Franzi war die ganze Zeit wach und liegt nun entsprechend fertig im Alkoven. Wir werden uns jetzt auch in die Waagerechte begeben. Morgen geht dann die Fähre zur Südinsel.



Montag, 27. Oktober 2014
Ohakune - Levin
Das Aufwachen heute morgen war ziemlich zweigeteilt. Schön war, dass es mir wieder viel besser geht. Dafür hat es aber in Strömen geregnet... :( Das wiederum hat uns erneut zu einer Änderung unserer Reisepläne gezwungen. Eigentlich wollten wir Richtung Wanganui und da die scenic route am Wanganui River nehmen. Da die Straße dort sehr eng, teilweise nicht befestigt, unser WoMo recht lang ist und der Regen inzwischen von der Seite kam, ging der Plan leider nicht auf. So ging es wieder einmal direkt Richtung Wellington mit einem kurzen Zwischenstopp in Wanganui. Levin liegt jetzt nur noch 80km von Wellington entfernt und so haben wir dort morgen und übermorgen ordentlich Zeit für eine Stadtbesichtigung. Unsere Fähre auf die Südinsel geht Mittwoch, somit einen Tag eher als ursprünglich geplant.

Bilder gibt es heute wieder keine, bei Regen sieht eh alles grau aus!



Taupo - Ohakune
first things first...
Heute haben wir leider kein Bild für euch....

Nachdem es Franzi inzwischen wieder besser geht, hat sie wohl mir den Virus angehext. Zumindest hat es mich in der Nacht beim freedom camping ziemlich erwischt und es ging mir gestern ziemlich dreckig!! Deswegen mussten wir unsere Reisepläne ändern. Unser erster Plan war zwei Nächte im Tongariro NP zu verbringen, damit ich das gleichnamige crossing machen kann. Das hatten wir aber abgesagt, ich wollte Fanny nicht den ganzen Tag mit der quängelnden Püppi alleine lassen und wir wollten für Notfälle nicht all zu weit von einem Doc weg sein. Unser zweiter Plan war dann an die Ostküste Richtung Napier zu düsen. Diesmal hab ich allerdings dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung gemacht. mir ging es richtig mies, eigentlich hätten wir gar nicht fahren sollen. mit einer Aspirin Complex ging es dann aber und so sind wir bei Sturm und Kälte ca. 1h durch Taupo gelaufen. Anschließend haben wir uns entschieden, auf einem möglichst dirkten Weg weiter Richtung Wellington zu fahren. Mit etwas Drogen im Körper ging die Fahrt ganz gut und wir haben es bis Ohakune, einem kleinen Skiort am Rande des NP geschafft. Dort haben wir einen kleinen, aber ganz netten Campingplatz gefunden, der uns Strom für die Heizung gegeben hat. Fanny ist mit Franzi noch etwas durch den Ort gelaufen und ich hab mich gleich ins Bett gelegt.



Dienstag, 21. Oktober 2014
Weiterreise nach Neuseeland
Weiter ging es dann mit Air Newzealand zur anderen Seite der Erde. Mit der Ausreise aus China hat alles geklappt, auch wenn wir bis an die Flugzeugtür gefühlte 10x unseren Pass zeigen mussten. Die Kabinencrew war sehr nett und Franzi hat sie alle schnell um den Finger gewickelt.

Der Flug war ruhig, der Service okay (es gab gar nichts für Kinder, obwohl fünf Kleine mitgeflogen sind, das Essen ging so. Leider hatte Franzi noch keine Zeitumstellung mitgemacht, so dass sie zwar beim Start 30' geschlafen hat, dann aber bis 2h vor der Landung nicht mehr. Somit hatten wir diesmal einen komplett schlaflosen Nachtflug...



Shanghai 2. Tag, oder Chinesen sind einfach anders...
nach einer mit der Zeitumstellung ziemlich guten Nacht, haben wir am späten Vormittag begonnen die Stadt zu erkunden. Angefangen haben wir damit, einen fake-market zu suchen. Auf dem Weg dorthin sind wir durch eine schöne Wohnanlage spaziert.

Den Markt selber haben wir nur durch Zufall gefunden. Dort gab es erwartungsgemäß alle bekannten Marken, wie auch den von uns gesuchten selfie-Stab. Natürlich haben wir ihn uns dort vorführen lassen, wir lassen uns doch nich betrügen! ;)

Weiter ging es an einigen Tempeln vorbei.



Unser Hauptziel heute hieß allerdings oldtown...



Es ist sehr schade, dass die Chinesen so viel Geschichte so ruinieren und dem Kommerz den Vorrang geben. Wir hatten das Gefühl, dass von über 1 Mrd. Chinesen etwa 2 Mio in diesem kleinen Gebiet gewesen sind. Außerdem sind sie uns tierisch auf die Nerven gegangen, weil jeder Zweite Franzi angeglotzt hat, als sei sie eine Außerirdische mit ihren blonden Haaren.

püppi in china

Dann haben die Chinesen keinen Anstand, drängeln, als ob es nur sie gibt, spucken überall hin, pinkeln in jede Ecke (okay, auf die öffentlichen Toiletten möchte man auch lieber nicht gehen!) und sind einfach nur anders...

Trotzdem Shanghai eine sehr interessante Stadt ist sind wir froh, wenn es morgen weiter geht!!!



Shanghai 1. Tag
Genau 18:00 Uhr haben wir in FRA abgehoben und 09:45 Uhr Ortszeit Shanghei sind wir gelandet. Der Flug war sehr ruhig, der Service super und die Cocktails kamen zügig.

Franzi war für ihre Verhältnisse ruhig, hat am Anfang aber leider nur 2x 30' geschlafen und war dann erst einmal fit. So konnte leider nur Fanny sich hinlegen, ich hab die kleine Maus bespaßt. irgendwann ist sie dann doch noch müde geworden und hat fein auf meinem Sitz geschlummert. Naja, es war nicht die erste Nacht ohne Schlaf...

In Shanghai hat die Einreise relativ schnell geklappt. Durch unsere Püppi durften wir trotz der vorherrschenden sozialistischen Ordnung an allen vorbei zum nächtsten Beamten. Das 72h-Visum hat etwas gedauert, aber wir haben mit anderem gerechnet.

Nach der Einreise ging es direkt zum Transrapid, der uns mit 300 km/h in 7' in die Stadt gebracht hat. Dann noch einmal mit der Metro Richtung unserem West Nanjing Rd. und schon standen wir vor dem ersten UniQlo-Laden. Leider sind die Preise hier ähnlich wie in Deutschland, so sind wir unverrichteter Dinge weiter zum Hotel gezogen.

die Schilder sind zum Glück in 2 Sprachen deutsche Wertarbeit in China


Nach ca. 1km Fußmarsch standen wir dann vor unserem für China ganz untypischen Hotel. Das Hotel ist eine sehr verspielte alte Villa eines norwegischen Architekten.

unser Hotel, die Moller Villa

Typisch für Asien sind die Toiletten automatischer Reinigung ...



Nach einer kurzen Pause haben wir dann noch die Prachtmeile von Shanhai erkundet und hatten einen schönen Blick auf das futuristische Pudong

The Bund



Noch 1h bis zum boarding
So, alle Sicherheitskontrollen sind passiert und Franzi ist schon das erste Mal komplett umgezogen. Wir chillen und und stärken uns noch etwas in der Lounge, bevor wir dann den Flieger und unsere Sitze (21h und 21k) entern.

Franzi praesentiert ihren Erfolg



Endlich geht es los
so, noch eine Stunde bis zur Abfahrt, alles ist gepackt und Franzi schläft schon mal etwas vor. Fanny ist sehr aufgeregt, bei mir beginnt es aber auch langsam!

Gepaeck fuer sechs Wochen