Zu Fannys Zufriedenheit konnten wir heute wieder einmal ausschlafen und mussten unser WoMo nicht schon gegen 10:00 Uhr vom Platz bewegen. Somit sind wir erst spät in die Gänge gekommen und nach Tekapo, zum Startpunkt unserer Wanderung gefahren. Obwohl es bis zum Morgengrauen geregnet und gestürmt hat, waren die Wege ziemlich trocken.
Unsere heutige Wanderung war der Mount John Walkway, eine Wanderung am Lake Tekapo entlang und anschließend auf den Mt. John zum dortigen Observatorium. Der Weg am See entlang war ganz schön, es ging immer mal wieder rauf und runter, aber zum Glück alles auf der Wind geschützten Seite. Am nördlichen Ende des Weges ging es dann steil nach oben und wir mussten auf kürzestem Wege etwa 300 Hm hinter uns bringen. Dafür wurden wir mit den ersten Ausblicken belohnt...

Blick zum Nordende des Sees, die Berge waren alle mit Neuschnee der letzten Nacht bedeckt

Blick zum Lake Alexandria, rechts am Oberen Ende ist noch ein kleiner See, Lake McGregor, an welchem wir letzte Nacht gestanden haben
Von nun an ging es immer den Bergrücken entlang weiter hinauf Richtung Gipfel und Observatorium. Und da war er wieder, der ewige Sturm, der uns nun schon über die Hälfte des Urlaubs begleitet und vor allem nervt!!! Irgendwann war dann auch unser Ziel zu sehen...
Dort oben hat Fanny heute Abend/gerade jetzt noch einen Termin, bei einer Führung mit Sterne-gucken und Astrofotografie. Zum Glück gab es auf dem Gelände ein Astro-Cafe, so dass wir uns etwas vom Sturm schützen und uns stärken konnten. Im Kaffee waren noch zwei weitere kleine Kinder, so dass Franzi ordentlich spielen konnte.

Blick auf Tekapo vom Observatorium
Der Rückweg ging dann ganz schnell und kurz nur den Berg herunter, so dass wir direkt bei unserem Auto ankamen. Kurz vor Ende der Wanderung haben wir noch die Tekapo Springs passiert, einen Spa-Bad mit drei heißen Pools, in dem Fanny sich am Nachmittag ausgiebig entspannen durfte.
Am Abend waren wir noch einmal im Ort, bei einem leckeren, aber viel zu teurem Thailänder essen. Somit ist das Kapitel Lake Tekapo erst einmal abgeschlossen, morgen geht es dann weiter in Richtung Chrischurch.
fmfunterwegs am 19. November 14
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Obwohl die Sonne schon ganz früh durch unser Küchenfenster ins WoMo geschienen hat, haben wir wieder tapfer bis kurz nach acht geschlafen. Das Frühstück fand dann aber im Freien statt und Franzi konnte ihrem Bewegungsdrang fröhnen. Pünktlich zwanzig nach zehn waren wir dann startklar, und nach ein paar Erledigungen im Ort sind wir zur nahegelegenen Lachsfarm gefahren um günstig Abendessen zu kaufen. Leider war der Fisch maßlos überteuert, also ging es ohne weiteren Einkauf ein Stück Richtung Norden zum großen Lake Pukaki. Dort sind wir eine gute Stunde lang über Acker und Weide gewandert, haben schön den See und die Berge gesehen, und wurden wiedermal arg von starkem Sturm belästigt. Weiter ging die Fahrt zum 40km entfernten Lake Tekapo. Wenn vorher Sturm war, dann war hier jetzt Orkan! Ohne Passagier ist der Kinderwagen schon halb weggeflogen, und morgen müssen wir Franzi wahrscheinlich einen Anker an den Fuß binden! Schön ist anders, aber die Sonne schien, und wir haben uns tapfer die doch relativ überschaubare Hauptstraße entlanggekämpft, bis hin zur Old Shepherds Church. Ganz klein und direkt am See gelegen sieht man hinter dem Altar direkt das Bergepanorama, sehr schick!
Die heutige Nacht verbringen wir ein Stück nördlich von Lake Tekapo, am Lake McGregor,
ein freier Platz mit ohne facilities (außer Plumpsklo), dafür aber mit Sturm, Regen und einer gefühlten Temperatur von 3Grad. Plus, immerhin. Gleich geht es ins warme Bettchen!
fmfunterwegs am 18. November 14
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Po Training Tag 2, oder Mt. Cook NP 2. Tag
Nachdem wir in der letzten Nacht einen klaren Himmel hatten, konnten wir zu später Stunde noch den beeindruckenden Sternenhimmel hier unten bewundern.
Am Morgen ist dann das gewohnte Bild wieder Realität geworden, der Himmel bedeckt und die Berge wolkenverhangen. Somit war klar, wir schlafen aus und gehen den Tag ruhig an.
Gegen 11:30 Uhr haben wir uns dann auf den Weg gemacht, um uns langsam vom im Sonnenschein doch sehr schönen und beeindruckenden Mount Cook National Park zu verabschieden. Vorher wollten wir jedoch noch eine Wanderung zu den "Red Tarns" unternehmen. Da wir am Startpunkt nicht richtig aufgepasst haben, sind wir zuerst den Governor's Bush Walk gegangen, bevor es dann zur eigentlichen Herausforderung, den 330Hm zu den Bergseen kam. Diesmal waren es gefühlt nur gut 1000 Stufen,
bevor wir an unserem Ziel angekommen sind. Wenn die Tour auch nicht ganz so spektakulär wie die gestrige war, so hatten wir doch tolle Ausblicke zurück zur Mt Cook Village und und das gesamte Tal.
Auch der kleine Bergsee war ganz nett anzuschauen.
Wieder am Auto angekommen haben wir Franzi erst einmal hingelegt. Auf unserer kurzen Fahrt ins Tasman Valley ist sie zum Glück auch eingeschlafen, so dass wir auf dem Parkplatz erst einmal ausgiebig Mittag machen konnten. Anschließend haben wir einzel noch zwei kleine Spaziergänge gemacht, zuerst zu den "Blue Lakes" und dann zum Tasman Glacier Viewpoint.
Die Blue Lakes haben sich als grüne Tümpel heraus gestellt, da sie heutzutage nur noch vom Regenwasser und nicht mehr wie vor ca. 200 Jahren vom Gletscher gespeist werden.
Um so imposanter war der Blick vom Tasman Glacier Viewpoint auf den Riesigen Gletschersee (ca 24km lang) und den Tasman Gletscher. Dieser ist am Ende leider mit sehr viel Geröll bedeckt, so dass man ihn kaum als Gletscher erkennt.
Da Franzi ihren Mittagsschlaf heute ziemlich ausgedehnt hat, konnten wir zurück bis Twizel fahren, wo wir zum Glück den letzten Stellplatz auf dem einzigen Campingplatz bekommen haben!
fmfunterwegs am 17. November 14
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